Thomas Dörflinger besucht Burgrieden - 3.8.20

Der Landtagsabgeordnete erkundet Rottal-Gemeinde

Thomas Dörflinger im angeregten Gespräch mit jungen Feuerwehrmännern und -frauen. (Foto: Kurt Kiechle)

Von Kurt Kiechle

Burgrieden - Bei hochsommerlichen Temperaturen bis weit in die Abendstunden hinein ist der CDU-Landtagsabgeordnete Thomas Dörflinger Gast in der Rottalgemeinde gewesen. Das Programm des Aufenthalts sah zunächst ein Gespräch mit Bürgermeister Josef Pfaff, Hauptamtleiter Andreas Munkes und Kämmerer Jürgen Bailer im Rathaus vor, ehe sich eine Begegnung mit Gemeinderäten, Vereinsvertretern und Mitgliedern der Gemeindefeuerwehr Burgrieden anschloss. Der Abgeordnete des Kreises Biberach zeigte sich beeindruckt von dem, was er bei der Tour durch alle Ortsteile zu hören und sehen bekam. Es sei ihm ein besonderes Anliegen und Ziel, peu à peu alle Kreisgemeinden zu besuchen, sagte der aus Ummendorf stammende Thomas Dörflinger.


Der von der Gemeindeverwaltung für die Besichtigungsfahrt gecharterte Kleinbus steuerte zunächst den in der Grundschule Burgrieden eingerichteten Kindergarten „Villa Sonnenschein“ mit zwei Gruppen an. Vor drei Jahren wurde die Einrichtung eröffnet, die derzeit von mehr als zwei Dutzend Kindern im Alter von etwa acht Monaten bis drei Jahren besucht wird. Mit Interesse nahm der Gast aus Stuttgart zur Kenntnis, was die stellvertretende Leiterin Simone Schäfer zu berichten wusste. Sie und eine ihrer Kolleginnen traf die Delegation mit fröhlich spielenden Kindern im Außenbereich an. Von "Corona-Pandemie" war hier fast nichts zu spüren. Der nächste Halt galt dem neuen Baugebiet „Gassenberg-West“ auf Gemarkung Hochstetten, in dem bereits mit dem Bau von Wohnhäusern begonnen wurde. Das erste Grün sprießt auf dem Leitdamm, der im Zuge der Erschließungsarbeiten zum Schutz gegen wild abfließendes Oberflächenwasser aus den angrenzenden landwirtschaftlichen Nutzflächen errichtet wurde. Auch das Hochwasser-Rückhaltebecken erstaunte Dörflinger ob seiner Größe. Vom Bus aus warfen die Expeditionsteilnehmer einen Blick auf das ebenfalls zum Schutz vor Hochwasser erbaute Rückhaltebecken am Rotbächle in Rot. In der Zeit vor der vorbeugenden Maßnahme wurden wiederholt die Tennisanlage des FV Rot und Teile von Rot ganz erheblich unter Wasser gesetzt - mit großen Folgeschäden.

Viel Zeit wurde dem Besuch bei der Gemeindefeuerwehr eingeräumt. Hier hatten Kommandant Thorsten Karey und sein Stellvertreter Michael Mayer sich sorgfältig auf den Besuch des Landespolitikers vorbereitet und ihm beim Rundgang durch das Gebäude Rede und Antwort gestanden. Er sei „schwer beeindruckt von dieser technisch hochstehenden Einrichtung und von der Feuerwehr selbst“, sagte er. Nach den Worten der beiden Kommandanten gehören der Wehr derzeit 80 Mitglieder an, mit einem Frauenanteil von zehn Prozent. „Darauf sind wir ein bisschen stolz, ebenso wie auf unsere Jugendfeuerwehr mit 13 Jungen und Mädchen im Alter von zwölf bis 17 Jahren.“ Neun Betreuer, davon zwei Jugendleiter, kümmern sich um den Feuerwehr-Nachwuchs. Dörflinger wollte den Grund wissen, warum die Jugendlichen gerade den Weg zur Feuerwehr gefunden haben und was sie so treiben, wenn nicht gerade Feuerwehrtermine in ihrem Kalender stehen. Dabei fiel auch das Stichwort „Jugendbuden“, von denen es in Burgrieden etliche gibt. „Wenn diese anständig geführt werden, dann bin ich ein Fan von ihnen.“ „Bleibt eurer Feuerwehr treu“, sagte Dörflinger zum Abschied.


Im „Riffelhof“ endete nach einem Imbiss der Tag der Begegnung. Dabei hatte das Publikum - in diesem Fall die Bürger der Gemeinde - reichlich Gelegenheit, mit dem Landespolitiker und Wahlkreisvertreter ins Gespräch zu kommen. „Sie können über alles reden, was Sie bewegt, Ihre Meinung ist uns wichtig.“ Das Schöne an seinem Beruf sei, so ließ Dörflinger wissen, „dass ich jedes Mal schlauer heimkomme, als ich fortgegangen bin“.

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