Mit süßen Leckereien durch die Corona-Krise - 27.10.20

CDU-Politiker besuchen die „Zuckerschmiede“ in Ringschnait - Kleinbetrieb hat sich auf Hochzeiten spezialisiert

Christina Schmid (vorne r.) bietet Friedlinde Gurr-Hirsch (l.) und Thomas Dörflinger (2. v. l.) sowie dem Ersten Bürgermeister Ralf Miller (r.) etwas Süßes an. Sie betreibt die „Zuckerschmiede“ mit ihrem Mann Holger (Mitte). (Foto: Gerd Mägerle)

gem - Ringschnait

Mit ihrer „Zuckerschmiede“ haben sich Christina und Holger Schmid aus Ringschnait auf Torten, Cupcakes, Pralinen und jede Menge anderer süßer Leckereien spezialisiert, die es aus Konditorensicht für eine Hochzeit braucht. Weil viele dieser Feiern 2020 coronabedingt ausgefallen sind, hat die Pandemie das seit neun Jahren bestehende Kleinunternehmen hart getroffen. CDU-Landtagsabgeordneter Thomas Dörflinger und CDU-Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch wollten am Montag vom Ehepaar Schmid wissen, wie die Politik unterstützen kann.


Im Keller ihres Wohnhauses haben die beiden 2011 eine kleine Konditorenwerkstatt eingerichtet. Inzwischen haben sie sich komplett auf Hochzeiten spezialisiert. In der Region versorgen sie Brautpaare mit Hochzeitstorten und weiteren süßen Leckereien. Mittlerweile seien sie gut vernetzt mit anderen Dienstleistern rund ums Thema Hochzeit. Ein Vorteil, wie sich nun in der Pandemie zeigt. „Manche Paare wollen trotz Corona im kleinen Kreis feiern. Wir planen deshalb mit anderen Dienstleistern eine Art Rundum-Sorglospaket unter dem Titel ,Plan B'“, sagt Christina Schmid.


Im Vergleich zu 2019 habe die „Zuckerschmiede“ dieses Jahr nur rund ein Drittel des Umsatzes erzielt. Weil Christina und Holger Schmid noch in anderen Berufen tätig sind, ist die Lage für sie nicht existenzbedrohend. „Wir finden unseren Weg und kommen durch die Krise“, sagt Holger Schmid. Die ersten Aufträge für 2021 seien bereits da.


Dennoch äußerten sie Wünsche an die beiden CDU-Politiker. Vor allem die viele Bürokratie, wenn es um Datenschutz oder Steuerrecht gehe, mache Kleinstunternehmen wie dem ihren massiv zu schaffen. Das koste Geld und viel Zeit am Schreibtisch und sei mitunter demotivierend, so Christina Schmid. Man werde die Sorgen mit in die Landespolitik nach Stuttgart nehmen und über mögliche Erleichterungen diskutieren, so Gurr-Hirsch.

Copyright Schwäbische Zeitung - Ausgabe Biberach vom 27.10.2020

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