Minister Guido Wolf diskutiert mit Gastronomen und Hotelier aus dem Landkreis Biberach - 13.5.20

Wege aus der Corona-Krise

© Foto von Daniel Jenewein; Hinweis: alle abgebildeten Personen haben ihre Erlaubnis zur Veröffentlichung des Fotos erteilt.

Die andauernden Corona-Beschränkungen treffen die Gastronomen und Hoteliers besonders hart: Wochen ohne Bewirtung, nur Außer-Haus-Verkauf und lediglich ausnahmsweise Beherbergung von Übernachtungsgästen sind bei gleichzeitig weiterhin anfallenden Ausgaben eine existenzielle Herausforderung. „Viele Gaststätten und Beherbergungsbetriebe kämpfen um ihr Überleben. Mein enger Kontakt mit der Gastronomie- und Hotelbranche während der Krisenzeit hat mir das deutlich aufgezeigt. Sie brauchen dringend Klarheit, wie und unter welchen Corona-bedingten Auflagen es für die Branche weitergehen kann“, so der Biberacher CDU-Landtagsabgeordnete Thomas Dörflinger.
 
Ihm war es daher wichtig, den Gastronomen und Gastgebern einen direkten Austausch mit dem für sie zuständigen Tourismusminister Guido Wolf (CDU) zu ermöglich. Über dreißig Gastwirte und Hoteliers aus dem Landkreis Biberach nutzten diese Chance und diskutierten am Montag mit Minister Guido Wolf und Thomas Dörflinger corona-konform in einer Videokonferenz. 
 
„Die Soforthilfe des Landes war sehr wichtig und nun gibt es mit dem 18. Mai auch eine zeitliche Perspektive für die Gastronomen. Ich sehe aber zudem die dringende Notwendigkeit weiterer finanzieller Unterstützungen für die Branche. Nur damit können die Betriebe diese Krise meistern, damit wir auch nach Corona ein breites Angebot an Gasthäusern, Hotels, Kneipen und Freizeitangeboten im Landkreis Biberach haben werden. Dafür mach ich mich weiter stark“, sagte Thomas Dörflinger zu den Teilnehmern und ergänzte: "Auch beispielsweise Reisebüros, Zeltverleiher und Busunternehmen sind auf weitere Hilfen angewiesen." 
 
Tourismusminister Guido Wolf machte in seinen einleitenden Worten deutlich: „Für Gastronomie, Hotellerie und touristische Betriebe ist die Krise ein einziger Alptraum. Diese Branche hat bereits deutlich früher als andere massive Einbußen erlitten und wird deutlich länger als andere mit Auflagen leben müssen. Mit der Einigung am vergangenen Donnerstag zu Wiedereröffnungen in der Gastronomie ab 18. Mai und für Hotels sowie Freizeitparks ab 29. Mai ist ein wichtiger Schritt geschafft und es werden weitere folgen müssen. Wir müssen uns alle diszipliniert an die Abstandsregeln halten, damit die Infektionszahlen so bleiben, dass keine neuerlichen Schließungen erforderlich sind. Solche wären schmerzhaft. Ich habe immer gesagt und mich seit Wochen dafür eingesetzt: Die touristischen Betriebe brauchen eine Perspektive auf Pfingsten. Die gibt es jetzt. Ich weiß aber auch, es gibt Bereiche, die diese konkreten Daten noch nicht haben. Unser aller Ziel muss sein, auch dort absehbar zu Perspektiven zu kommen.“
 
Breiten Raum nahmen in der folgenden Diskussion insbesondere Fragen zu den konkreten Auflagen während der Öffnungsphase, Abstandsregeln, die Umsetzung der Kontaktnachverfolgung der Gäste, Hygieneregeln, Aufsichtspflichten der Betreiber sowie Fragen zu weiteren Fördermaßnahmen des Landes ein. 
 
„Auf die Wiedereröffnung unter Einhaltung der Corona-bedingten Auflagen hat die Gastronomie sehnlich gewartet. Das ist ein wichtiger Lichtblick, wobei die Branche einen langen Atem braucht, um diese Krise zu überstehen“, sagte Ludwig Zwerger, erster Vorsitzender des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (DEHOGA) im Kreis Biberach. Er dankte Minister Guido Wolf und Thomas Dörflinger für den wichtigen und zielführenden digitalen Austausch. 

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