Mut zur Farbe: Besuch bei Maler Beck in Winterreute - 30.7.20

Mut zur Farbe: Maler Beck in Winterreute zeigt Thomas Dörflinger

© Fotos: privat

Die Sommermonate nutzt Landtagsabgeordneter Thomas Dörflinger (CDU) wieder, um verschiedene Handwerksbetriebe im Landkreis Biberach zu besuchen. „Als Wahlkreisabgeordneter und als handwerkspolitischer Sprecher meiner Fraktion ist es für mich wichtig, nahe an den Betrieben und ihren Anliegen dran zu sein. Mit den Infos aus erster Hand sowie dem ständigen Austausch mit den übergeordneten Verbänden lässt sich eine gute Politik für das Handwerk gestalten“, sagt Dörflinger.
 
Im Rahmen seiner Handwerks-Tour machte Thomas Dörflinger beim Malerbetrieb von Werner Beck im Biberacher Teilort Winterreute Station. Ein Familienbetrieb mit 18 Facharbeitern und zwei Auszubildenden, der ein breites Leistungsspektrum anbietet: Von Maler-, Tapezier- und Putzarbeiten über Fassaden- und Schimmelsanierung bis zu Bäder- und Bodengestaltung sowie Wärmedämmung und Energieberatung. Drei Generationen Malermeister Beck führten den Landtagsabgeordneten durch ihren Betrieb, informierten über die weite Welt der Farben und Lacke und erläuterten die kurz vor dem Abschluss stehende Betriebserweiterung. Auf der Baustelle durfte sich Dörflinger auch in die Malerkluft werfen und unter fachkundiger Anleitung eine Innenwand streichen. „Über so gut aufgestellte Handwerksbetriebe in unserer Region freue ich mich immer.


Das braucht unsere Region, das braucht unser Land. Hier wird erstklassige Handwerksarbeit geleistet, der Malernachwuchs ausgebildet und auch die Zukunft der Firma mit der Erweiterung sowie der klaren Betriebsnachfolge durch den Junior Daniel Beck fest angepackt“, sagt Dörflinger. Mit der neugestalteten Internetseite der Firma habe man auch verinnerlicht, dass die digitale Darstellung zum Handwerk heute einfach dazugehöre.
 
Die Zukunft des Handwerks dominierte auch den anschließenden Austausch mit Mitgliedern der Maler- und Lackiererinnung. Erfreulich ist, dass sich die Corona-Krise bisher kaum auf die Malerbranche auswirke. Die Auftragslage sei weiterhin stabil und es gebe auch keine Lieferengpässen bei Farben und Lacken. Der Schuh drückt aber, wie Innungsobermeister Ilija Kevilovski herausstellt, an einem empfindlichen Punkt: dem Fachkräftenachwuchs. Einig war man sich über die Attraktivität des Malerberufs, der abwechslungsreich und kreativ zugleich sei. Zudem
würden den Azubis beste Anstellungsaussichten und ein erfüllendes Arbeitsleben winken.
 
Fabian Bacher, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, empfiehlt den Betrieben, selbst noch aktiver in die Nachwuchsgewinnung zu gehen: „Bildungspartnerschaften der Betriebe mit Schulen vor Ort, Teilnahme an Ausbildungsmessen oder Präsenz in den sozialen Medien bieten gute Chancen, jungen Menschen und ihren Eltern die Vorteile einer Ausbildung im Maler- und Lackiererhandwerk nahezubringen.“ Innungsmitglied Michael Kurtenbach aus Schemmerhofen brachte es auf den Punkt: „Maler machen mit ihrer Arbeit viele Menschen einfach glücklich.

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