DASU-Transfer-zentrum Ulm Anlaufstelle für Unternehmen im Landkreis Biberach - 15.12.22

DASU-Transferzentrum in Ulm für Digitalisierung, Datenwissenschaften und Datenanalyse

„Für eine erfolgreiche Zukunft müssen die Unternehmen in unserer Region die Chancen der Digitalisierung für ihre Geschäfts- und Produktionsprozesse nutzen und nachhaltig innovative Produkte entwickeln. Dies ist für sie jedoch oft eine enorme Herausforderung. Das neue DASU-Transferzentrum in Ulm wird kleinere und mittlere Unternehmen auch im Landkreis Biberach bei dieser Weiterentwicklung unterstützen. Ich freue mich, dass dieses einzigartige Angebot in unserer Region entsteht und neben der EU auch kräftig vom Land gefördert wird. Es trägt dazu bei, dass die Unternehmen auch künftig wettbewerbsfähig und innovationsstark sein können“, sagt Thomas Dörflinger, CDU-Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Biberach.

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Zumeldung zur folgenden Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft,Arbeit und Tourismus BaWÜ vom 15.12.22

Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Mit der Förderung unterstützen wir den Aufbau einer einzigartigen Anlaufstelle für KMU in allen Fragen der Datenwissenschaften und Datenanalyse.“

Mit der Übergabe eines symbolischen Förderschecks hat Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am Donnerstag (15. Dezember) den Startschuss für das Leuchtturmprojekt „DASU – Transferzentrum für Digitalisierung, Analytics & Data Science Ulm“ gegeben. Das Projekt erhält circa 3,9 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und ergänzend circa 980.000 Euro aus Landesmitteln, um eine zentrale Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) für Fragen der Digitalisierung, Datenwissenschaften und Datenanalyse aufzubauen. Es ist das dritte Leuchtturmprojekt aus dem Wettbewerb RegioWIN 2030, das durch das Wirtschaftsministerium bewilligt wird.
 
„Durch die Bündelung von Kompetenzen aus Informatik, Mathematik und Statistik sowie ergänzenden Fachbereichen werden wissenschaftliche Erkenntnisse systematisch vernetzt und in die Wirtschaft transferiert. Ein multidisziplinäres Transferzentrum dieser Art ist einzigartig“, sagte Hoffmeister-Kraut. Forschungs- und Transferprojekte in enger Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft könnten in einem Digitalisierungslab erprobt und zeitnah umgesetzt werden.
 
Die Region „Schwabenbund“ (im Wettbewerb RegioWIN 2030 ein Zusammenschluss der Landkreise Alb-Donau, Biberach und Heidenheim sowie des Stadtkreises Ulm) strebt an, „Region für wissensbasierte Ökonomie und erfolgreiche Disruption“ zu werden. Dazu bedarf es passgenauer Transformationshilfen für KMU, die durch eine enge Kooperation des Transferzentrums mit der Universität Ulm und der Technischen Hochschule Ulm sichergestellt wird. Der Fokus des „DASU“ liegt in besonderem Maße auf den kleinen und mittelständischen Produktionsunternehmen der Region, die gegenwärtig sehr erfolgreich auf dem Weltmarkt agieren, gleichzeitig vor großen Herausforderungen stehen.
 
Neben dem Aufbau und der Gewinnung wissenschaftlichen Personals, das über 200 Forschungs- und Transferkooperationen mit Unternehmen zur Entwicklung nachhaltig innovativer Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsprozesse und datenwissenschaftliche Beratungen für Unternehmen umsetzen soll, bildet ein „Digitallab“ die zentrale Transferplattform. Dort können mittels entsprechender Technologie sowohl innovative Anwendungen für den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) als auch Prototypen entwickelt sowie visualisierbar und erfahrbar gemacht werden.
 
Durch den multidisziplinären Ansatz des „DASU“ könnten schnell und unkompliziert Fragestellungen zahlreicher Branchen bearbeitet und gelöst werden, unterstrich die Wirtschaftsministerin. „Mit der Realisierung solcher Leuchtturmprojekte treiben wir den Ausbau einer modernen Innovationsinfrastruktur in den Regionen des Landes voran“, so Hoffmeister-Kraut.
 
Leuchtturmprojekt des Wettbewerbs RegioWIN
Das Projekt „DASU“ wurde 2021 im Rahmen des Landeswettbewerbs „RegioWIN 2030 – Regionale Wettbewerbsfähigkeit durch Innovation und Nachhaltigkeit“ als eines von landesweit 24 Leuchtturmprojekten prämiert. Der Wettbewerb ist ein zentraler Baustein im Rahmen der Förderung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Baden-Württemberg in der Förderperiode 2021-2027.
 
Um regionale Strukturförderung zu betreiben, erhält Baden-Württemberg in der Förderperiode 2021-2027 rund 279 Millionen Euro von der Europäischen Union aus dem EFRE. Das EFRE-Programm Baden-Württemberg 2021-2027 ist an der Innovationsstrategie Baden-Württemberg ausgerichtet und unterstützt die Schwerpunkte Zukunftstechnologien und Kompetenzen sowie Ressourcen- und Klimaschutz.
 
RegioWIN 2030 zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit in den Regionen durch Innovation und Nachhaltigkeit zu verbessern und damit zu einer zukunftsfähigen Regionalentwicklung beizutragen. Regionen, Landkreise, Städte und Gemeinden waren aufgefordert, entsprechende Wettbewerbsregionen zu formieren und zusammen mit Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft, der Gesellschaft und Verwaltung Stärken und Schwächen ihrer Wettbewerbsregion in eine Strategie zu überführen. Ausgehend von dieser Strategie wurden sogenannte Leuchtturmprojekte entwickelt, die von der Landesregierung am 14. April 2021 prämiert wurden. Dies wiederum war Voraussetzung für eine Vollantragsstellung.>

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