Staatssekretär besucht das Kreisberufsschulzentrum - 18.2.17

Schulleiter berichten Volker Schebesta von ihren Sorgen

Auch ein Besuch der Vorbereitungsklassen am Kreisberufs-schulzentrum Biberach gehörte zum Programm von Staatssekretär Volker Schebesta.  Foto: Burkhard Volkholz

Landkreis Biberach - Kultusstaatssekretär Volker Schebesta (CDU) hat sich im Kreisberufsschulzentrum einen Eindruck von den Vorbereitungsklassen verschafft, die für zugewanderte Jugendliche eingerichtet worden sind.

"Ich bin beeindruckt, wie gut die jungen Menschen die deutsche Sprache schon sprechen", so der Staatssekretär beim Unterrichtsbesuch. Kreiskämmerer Ralf Miller wies darauf hin, dass der Landkreis rasch auf den zusätzlichen Raumbedarf reagiert habe und sechs provisorische Container-Klassenzimmer auf dem Gelände des Berufsschulzentrums errichtet habe. Zudem präsentierte Renate Granacher-Buroh, Schulleiterin der Karl-Arnold-Schule, dem Gast aus Stuttgart die neu eingerichtete Lernfabrik 4.0. In der anschließenden Diskussion mit den Schulleitern der beruflichen Schulen im Landkreis wurden zahlreiche schulinterne Themen diskutiert.

Dazu gehörte auch die Praxis der Lehrereinstellungen in Baden-Württemberg, die nach Ansicht der Teilnehmer dringend reformiert werden sollte, damit gute Bewerber nicht in das benachbarte Bayern abwandern. Zusätzliche Lehrkräfte würden außerdem für die Vorbereitungsklassen für neu zugewanderte junge Menschen benötigt. Ein großes Zukunftsthema, die Digitalisierung der Schulen, benötige ebenfalls Ressourcen. Staatssekretär Schebesta hörte sich geduldig die Sorgen der Schulleiter an. "Wir nehmen einige Hausaufgaben mit nach Stuttgart", resümierte der Landtagsabgeordnete Thomas Dörflinger (CDU), der den Staatssekretär eingeladen hatte.

Copyright Schwäbische Zeitung, Ausgabe Biberach - 18.02.2017