Gymnasium Ochsenhausen besucht Landtag - 8.2.17

Oberstufenschüler lernen beim Landtagsbesuch die Arbeit des Abgeordneten kennen

Die Oberstufenschüler des Ochsenhauser Gymnasiums bei ihrem Besuch in Stuttgart. Foto: Gymnasium Ochsenhausen

Wie kommt man als Landtagsabgeordneter zur Politik? Welche Ziele verfolgt die Landesregierung in der kommenden Legislaturperiode? Was verdient ein Landtagsabgeordneter monatlich? Antworten auf Fragen dieser Art erhielten die Oberstufenschüler des Gymnasiums Ochsenhausen bei ihrem Besuch des Landtags in Stuttgart.

Doch nicht nur das Landtagsgebäude und ein Gespräch mit dem Abgeordneten Thomas Dörflinger (CDU) standen an diesem Tag auf dem Programm. Zunächst besuchten die rund 90 Jugendlichen das Haus der Geschichte. Dort erhielten sie einen kurzen Überblick zu den Höhepunkten badischer, württembergischer und hohenzollernscher Geschichte.

Die Besichtigung des Landesparlaments war sicherlich der Höhepunkt des Tages, teilt das Gymnasium mit, wobei es für die Besucher aus Ochsenhausen schon ein besonderes Erlebnis war, einmal auf den Sitzen der Abgeordneten im renovierten Plenarsaal Platz zu nehmen. In einer Art Planspiel sollten die Schüler dann ihren eigenen Ministerpräsidenten wählen - wobei die Wahl auf einen der begleitenden Lehrer fiel. So lernten sie spielerisch unter anderem die Aufgaben des Landtagspräsidenten kennen, der die Sitzungen und Wahlen dieser Art koordiniert und leitet.

Im Gespräch mit dem Landtagsabgeordneten Thomas Dörflinger beantwortete dieser ausführlich die Fragen der Schüler. Dabei wurden neben Themen zum politischen Alltag auch private Dinge angesprochen. Als Abgeordneter habe man einen vollen Terminplan, sodass man wenigstens am Wochenende versuche, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen, bekannte der Ummendorfer CDU-Politiker ohne Umschweife. Dörflingers Geständnis, er gehöre zu den treuen Besuchern des Ochsenhauser Nachtumzugs, kam bei den Zuhörern im Saal gut an. Erfreut zeigte sich der Landtagsabgeordnete am Ende des Gesprächs über das Interesse der Besucher. Es tue gut, sich auch mit jüngeren Menschen auszutauschen. Diese nahmen zahlreiche Eindrücke aus dem historisch-politischen Bereich mit nach Hause ins Oberschwäbische.

Copyright Schwäbische Zeitung, Ausgabe Biberach - 09.02.2017