Alleshausen: Einblicke ins Berufsleben - 10.11.17

Schirmherr Thomas Dörflinger eröffnete die Ausbildungsmesse in Alleshausen. (Foto: Klaus Weiss)

Alleshausen sz - Der Alleshausener Amitié-Club kann seine sechste Ausbildungsmesse als vollen Erfolg verbuchen. Fachleute aus über 40 Firmen und Institutionen standen den Schüler aus acht Schulen zur kommenden Berufsausbildung Rede und Antwort und gaben Einblicke in die Ausbildungsbetriebe.

Noch vor den Jugendlichen aus den umliegenden Schulen trafen die „Offiziellen“ aus Politik und Wirtschaft zur Eröffnung der Ausbildungsmesse in der Grundschule ein und wurden von Tobias Schwehr und Patrick Hepp vom Amitié-Club begrüßt. Schirmherr Thomas Dörflinger (MdL) sprach im Vorfeld ein dickes Lob an die Veranstalter aus. Die Ausbildungsmesse sei für ihn alles andere als ein Pflichttermin. Schirmherr dafür zu sein sei etwas Besonderes und Ehre zugleich für ihn. „Arbeit ist Zukunft“ – treffender könne ein Motto nicht sein, das für die Berufseinsteiger als auch für die Ausbildungsbetriebe selbst gelte. Viele Unternehmen hätten Probleme qualifizierten Nachwuchs zu finden und nachher auch an den Betrieb zu binden. Daher sei die Messe nicht nur für die Schüler wichtig, sondern gerade auch für die Aussteller. Vom weltweit agierenden Unternehmen, über den Familienbetrieb, der Landkreisverwaltung bis hin zum Handwerker und dem kleineren Dienstleistungsbetrieb: Sie alle würden durch ihre Ausbildungsplätze den Jugendlichen bei uns eine tolle Zukunftschance bieten. Dank ging aber auch an die Aussteller, ohne die diese Messe nicht realisierbar wäre.

In die fast gleiche Kerbe schlug Bürgermeister Klaus Ulmschneider, der zunächst die Schulleiter der Schulen begrüßte. Aber auch den anbietenden Firmen zollte Ulmschneider seinen Dank und Respekt für den nicht unerheblichen Aufwand. Das zeige ihm aber die Wertigkeit der zwar kleinen, aber feinen Messe für die Firmen und Dienstleister, aber auch der Jugend selbst. Ulmschneider gab den Jugendlichen den Leitspruch „Deine Zukunft ist, wozu du sie machen willst. Zukunft heißt wollen“ mit auf den Weg.

Nachdem die Schüler aus den Schulen eingetroffen waren, war in beiden Turnhallen und im Außenbereich Hochbetrieb. An allen Ständen standen Ausbildungsleiter und auch Azubis bereit, die vielen Fragen zu beantworten. Aber auch verschiedene Möglichkeiten selbst Hand an der Technik anzulegen, waren geboten. Ob einen Kran am Monitor zu steuern (Baumaschinenführer) oder mit der Virtual-Reality-Brille die Lehrwerkstätten bei Liebherr zu begehen, schien genau so interessant wie der Ziegler-Sattelzug im Außenbereich für die Nachwuchsfahrer. Viele Tipps für Bewerbungen, Vorträge und Workshops vertieften die Einblicke für die Jugendlichen. Bis zum späten Nachmittag herrschte reges Treiben in den Hallen, und etliche Schüler haben sich genauer für eine bestimmte Ausbildung interessiert. Viele hatten bereits konkrete Vorstellungen, was sie einmal werden wollen.

Copyright Schwäbische Zeitung, Ausgabe Bad Buchau - 10.11.2017