Unlingen erhält 450.127 € Landesmittel für schnelles Internet - 23.5.17

Freuen sich gemeinsam über den fortschreitenden Breitbandausbau (von links): Innenminister Thomas Strobl, Bürgermeister Richard Mück und Thomas Dörflinger MdL (Foto: Innenministerium BW).

Der Ausbau des schnellen Internets im Landkreis Biberach schreitet weiter voran. Am Montag überreichte Innenminister Thomas Strobl den Förderbescheid für den Breitbandausbau in der Gemeinde Unlingen in Höhe von insgesamt 450.127 Euro an Bürgermeister Richard Mück. 415.627 Euro davon fließen in den Aufbau eines Hochgeschwindigkeitsnetzes in Unlingen im Bereich Kernort sowie in den Ortsteilen Dietelhofen, Möhringen und Uigendorf. Weitere 34.500 Euro sind für die Mitverlegung von Kabelschutzrohren im Bereich Kieswerk bestimmt. 

„Ich freue mich mit den Menschen in der Gemeinde Unlingen über diese Förderung, denn schnelles Internet gehört heute einfach zur Grundversorgung“, sagt CDU-Landtagsabgeordneter Thomas Dörflinger, der bei der Übergabe in Stuttgart anwesend war. Gerade für den ländlichen Raum seien mit der Digitalisierung große Chancen verbunden, verhältnismäßig hohe Datenübertragungsraten seien aber eine Voraussetzung dafür. „Die Digitalisierung bringt neue Möglichkeiten für das Leben und Arbeiten auf dem Land mit sich. Standortnachteile für die Menschen und die Wirtschaft können ausgeglichen werden, was zur Sicherstellung und zum Ausbau von Arbeitsplätzen sowie der gesellschaftlichen Teilhabe führt. Beim Breitbandausbau geht es also um nichts Geringeres als um die Zukunftsfähigkeit unserer Region.“

Das Land Baden-Württemberg unterstützt mit der Breitbandförderung Gemeinden, in denen private Telekommunikationsanbieter keinen eigenen Ausbau anstreben. Dies ist vorwiegend im ländlichen Raum der Fall. Bei der Übergabe am Montag wurden insgesamt 37 Förderbescheide mit einem Gesamtvolumen von etwa 8,6 Millionen Euro übergeben. 2017 will das Land insgesamt einen dreistelligen Millionenbetrag in den Ausbau des schnellen Internets investieren. „Diese Fördergelder sind gut angelegt, denn die zu übertragenden Datenmengen steigen stetig“, so Dörflinger abschließend.