Über 2,5 Mill. € ELR-Mittel fließen in den Wahlkreis Biberach - 22.3.17

Land investiert in den ländlichen Raum

Ich freue mich riesig, dass der ländliche Raum im Wahlkreis Biberach dieses Jahr mit über 2,5 Millionen Euro aus dem landeseigenen Entwicklungsprogramm ländlicher Raum gestärkt wird“, so CDU-Landtagsabgeordneter Thomas Dörflinger. „Das ist ein wichtiger Impuls für mehr Lebensqualität und eine weitere Steigerung der Attraktivität unserer Dörfer und Städte.“ Der diesjährige Förderschwerpunkt Wohnen sei gut gewählt. Denn mit der Förderung der Innenentwicklung durch die Umnutzung oder Modernisierung von Gebäuden - darunter auch leerstehende - sowie der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und ansprechender Ortskerne würden Städte und Dörfer wieder lebenswerter. Ebenso werde mit der Sicherung der wohnortnahen Grundversorgung durch Lebensmittelgeschäfte, Dorfläden oder Dorfgasthäuser die Lebensqualität aufrechterhalten und ausgebaut.  

Mit dem Entwicklungsprogramm ländlicher Raum (ELR) stärkt das Land Baden-Württemberg die Attraktivität der Gemeinden und Dörfer in ländlichen Gegenden. Im Programmjahr 2017 werden landesweit mit 62 Millionen Euro über 1050 Projekte mit Schwerpunkten in den Bereichen Wohnen, Grundversorgung, Arbeiten und Gemeinschaftseinrichtungen gefördert.

Im Landtagswahlkreis Biberach fließen insgesamt über 2,5 Millionen Euro in 52 private und öffentliche Projekte in folgenden Gemeinden und Städten: nach Alleshausen 29.930 Euro, Biberach 219.625 Euro, Dürmentingen 354.140 Euro, Eberhardzell 61.160 Euro, Ertingen 29.640 Euro, Ingoldingen 66.400 Euro, Kanzach 35.700 Euro, Langenenslingen 133.980 Euro, Laupheim 40.000 Euro, Maselheim 134.520 Euro, Mietingen 20.000 Euro, Ochsenhausen 20.000 Euro, Riedlingen 365.785 Euro, Schwendi 467.771 Euro, Steinhausen a.d.R. 22.600 Euro, Unlingen 243.200 Euro, Uttenweiler 20.000 Euro, Warthausen 115.300 Euro, Schemmerhofen 40.700 Euro und Gutenzell-Hürbel 132.630 Euro.

Unter den öffentlichen Projekten wird der Neubau einer gemeinschaftlich genutzten Begegnungsstätte in Dürmentingen, der Abbruch des alten Rathauses in Füramoos zur Neuordnung im Bereich des Gebhard-Müller-Hauses, die Neugestaltung der Ortsmitte in Muttensweiler, der Abbruch des ehemaligen Schulhauses in Egelfingen, der Abbruch des ehemaligen Rathauses in Äpfingen zur Neubebauung sowie die Umnutzung des ehemaligen Schulhauses in Möhringen zu einem Dorfgemeinschaftshaus gefördert.  

Bei den privaten Projekten reicht das Spektrum von Umnutzung, Modernisierung und Abrissen  über den Neubau von Wohngebäuden bis zur Erweiterungen von Verkaufsräumen und Betriebsstätten.

„Der ländliche Raum ist das Rückgrat unseres Landes. Er steht für Wohlstand, Arbeit und Lebensqualität. Jeder dritte Baden-Württemberger ist dort daheim. Dieser Bedeutung bin ich mir stets bewusst und ich werde mich weiter für eine gute Zukunft der dort lebenden Menschen einsetzen. Denn klar ist, dass die Stärke Baden-Württembergs in der Verbindung von Stadt und Land besteht. Ein gegenseitiges Ausspielen ist daher völlig fehl am Platz“, so Dörflinger abschließend.