Landkreis Biberach soll beim Polizeipräsidium Ulm bleiben - 26.3.17

Dörflinger und Hagel sind sich einig: Der Landkreis Biberach soll beim Polizeipräsidium Ulm bleiben

Evaluation der Polizeireform - Landkreis Biberach soll beim Polizeipräsidium Ulm angesiedelt bleiben - Landtagsabgeordnete aus dem Alb-Donau-Kreis und Biberach warnen vor vorschnellen Entscheidungen

 
"Die Polizeiliche Kriminalstatistik hat es gezeigt: Das Polizeipräsidium Ulm ist einer der Spitzenreiter, wenn es um die Aufklärung von Straftaten geht. Daher rufe ich die Lenkungsgruppe der Polizeireform dazu auf, den bisherigen Zuschnitt des Präsidiums zu belassen“, appelliert Manuel Hagel MdL heute in Stuttgart. In vielen Gesprächen mit den Polizeibeamten aus dem Alb-Donau-Kreis vor Ort wurde vor allem die gute Zusammenarbeit mit den Beamten aus dem Landkreis Biberach herausgehoben. Eine Umsiedlung des Landkreises Biberach zu einem oberschwäbischen Polizeipräsidium wäre das absolut falsche Zeichen. Bewährte Strukturen gelte es zu bewahren, so Manuel Hagel weiter.

„Ich kritisiere noch immer, dass die Polizeidirektion Biberach unter der letzten Landesregierung ihre Eigenständigkeit verloren hat“, so der Biberacher CDU-Landtagsabgeordnete Thomas Dörflinger. Unter den gegeben Umständen sei es jedoch wichtig, dass bestehende Strukturen nicht ständig verändert werden sollten. „Aus dem Landkreis Biberach erreichen mich viele Signale, die weiterhin eine Zuständigkeit durch das Polizeipräsidium Ulm wünschen. Dieses Anliegen unterstütze ich mit voller Kraft. Wichtig ist mir zudem, dass der Landkreis im Ganzen beim Ulmer Präsidium verbleibt“, so der Abgeordnete. Eine Zerstückelung wäre hier kein Gewinn.

Dörflinger führt weiter ins Feld, dass der Landkreis Biberach in vielen Bereichen eng mit verschiedenen Verwaltungen und Verbänden aus Ulm kooperiert. Zudem sei man im Durchschnitt vom Landkreis Biberach aus auch schneller in Ulm als in Ravensburg.

Gegen Ende März wollen die Experten des Lenkungsausschusses zur Überprüfung der Polizeireform ihre Empfehlungen an den Innenminister Thomas Strobel (CDU) übergeben.

(Gemeinsame Presseerklärung von Thomas Dörflinger MdL und Manuel Hagel MdL vom 26. März 2017)