Thomas Dörflinger MdL zu Besuch beim Autohaus Biberach - 14.9.2018

Im Rahmen seiner Handwerks-Tour besuchte der CDU-Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Biberach, Thomas Dörflinger, das Autohaus Biberach. Der Politiker, der sowohl handwerkspolitischer als auch verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion ist, ergriff diese Möglichkeit, um den Berufsstand näher kennenzulernen und sich über die aktuellen Anliegen und Herausforderungen der Branche zu informieren.

Während seines Kurzzeit-Praktikums in der Kfz-Werkstatt des Autohauses legte Thomas Dörflinger selbst mit Hand an und tauschte beispielsweise ein Steuergerät aus.

Deutlich wurde hier, wie sich die Branche und die Arbeit des Kfz-Technikers oder Kfz-Mechatronikers im Laufe der Jahre verändert haben. Die Arbeit am PC, die Dokumentation der Vorgänge und das Erstellen von Prüfberichten nehmen mittlerweile einen nicht unerheblichen Anteil der Arbeitszeit in Anspruch. Vielleicht sind gerade auch solche Veränderungen mit ausschlaggebend dafür, dass die Arbeit in einer Kfz-Werkstatt nicht mehr nur eine reine Männersache ist. So arbeiten in der Werkstatt beim Autohaus Biberach derzeit 4 Frauen (3 davon befinden sich momentan in der Ausbildung).

Dem praktischen Teil des Besuchs folgte ein Austausch zwischen Vorstandsmitgliedern der Kfz-Innung, der Kreishandwerkerschaft sowie dem Abgeordneten. Einig waren sich die Teilnehmer beim Thema Nachwuchsgewinnung darüber, dass trotz der vielen Veränderungen in der Automobilindustrie die Ausbildung zum Mechatroniker sehr gute Berufsperspektiven bietet.

Eine Herausforderung sei es, gute Leute nach der Ausbildung zu halten, und diese nicht an die großen Industriebetriebe zu verlieren. „Auch das Land macht sich diesbezüglich Gedanken und das Wirtschafts-Ministerium hat gemeinsam mit dem Baden-Württembergischen Handwerkstag ein Projekt ins Leben gerufen, das sich gerade mit diesem Thema der Mitarbeiterbindung beschäftigt und das Handwerk unterstützt.“, so Dörflinger.

Breiten Raum nahm das Thema der drohenden Fahrverbote für Diesel Euro V ein. Joachim Dünkel (Obermeister der KFZ-Innung Biberach) zeigte die negativen Folgen der Fahrverbote für die Autobesitzer und das Handwerk auf und forderte einen rechtlichen Rahmen für nachhaltige und effektive Nachrüstungen zu schaffen.

Dörflinger zeigte sich bei diesem Thema sehr sachkundig. Er stellte innovative Lösungsansätze vor, mit denen die Schadstoff-Grenzwerte eingehalten werden sollen und versprach volle Unterstützung bei der Forderung nach einer Hardware-Nachrüstungs-Möglichk​eit. „Deshalb werde ich an Gesprächen mit Kanzlerin Merkel sowie mit dem Bundesverkehrsminister Scheuer in Berlin teilnehmen.“, gab sich Dörflinger optimistisch.

Am Ende bedankte sich Joachim Dünkel beim Abgeordneten und betonte die Wichtigkeit des gegenseitigen Austausches.

(Pressemitteilung Autohaus Biberach vom 14.9.18)

© Fotos von Corinna Rosa

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